|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Kauf eines Pferdedroschkenbetriebes in Freising und im gleichen Jahr Besitzer des ersten Opels. Beginn von Vermittlungen für die Firma Johann Häusler, München, Opel. Generalvertretung für Südbayern.
1921 Kauf und Bau einer Werkstatt in Straubing. Ausser der Opel Motorwerkvertretung wurden auch noch die meistgekauften Motorräder der Fabrikate „COCKERELL“, „VIKTORIA“ und „MARS“ angeboten.
1924 Die Opel-Werke brachten den 4/14 PS, einen offenen Zweisitzer – im Volksmund wegen seiner grünen Farbe „Laubfrosch“ genannt – auf den Markt. Dieser war das erste Auto, das am Fliessband gebaut wurde. Dadurch Steigerung der Tagesproduktion von 75 Stück auf 220 Stück.
1927 Diese
Produktionszahlen veranlassten Hofbauer, in Niederbayern ein Händlernetz
aufzubauen. Er suchte sich an allen grösseren Plätzen gute Fahrrad-
oder Landmaschinen-Händler, bzw. tüchtige Mechaniker zum Verkauf von
Opel-Fahrzeugen. Schon
bald hatte er in Landshut, Deggendorf, Cham, Eggenfelden, Pfarrkirchen,
Landau, Passau und Waldkirchen qualifizierte Leute gefunden, denen er
die Opel-Vertretung übertrug. Die meisten davon sind heute noch Opel-Händler. Damit
nun seine, von ihm vertretenen Fabrikate auch gebührend bekannt werden
konnte, fuhr er selbst mit einer Victoria-Beiwagen-Maschine, mit dem
4/16 PS Opel, Strassenzuverlässigkeitsfahrten und Bergrennen. Die
beliebten und vielbesuchten Volksfeste in Straubing und Landau nutzte
er weidlich aus und stellte – wie auch in dem einmaligen „Mooser Laubhüttenfest“
– Bierzelte auf und zeigte dort das gesamte Verkaufsprogramm. UND ER VERKAUFTE GUT!
Am 1. Januar 1937 wurde in Passau von Franz Hofbauer – die zweite Generation – eine Filiale des Straubinger Betriebs im sogenannten „Hellkeller“ in der Neuburger Strasse, übernommen. Der frühere Tanzsaal wurde zweckentfremdet und eine Opel-Werkstatt – auf Parkettboden – eröffnet. Das Nebenzimmer wurde Ersatzteillager und Büro, ein Anbau ergab den Waschraum und die Lackiererei.
1939
– 1945 Die
Aufbaujahre waren leider sehr kurz. Der zweite Weltkrieg brachte für
Franz Hofbauer eine geschäftliche Unterbrechung. Er wurde als technischer
Leiter einer Werkstatt-Kompanie im Raum Warschau und in Russland, Mittelabschnitt,
eingesetzt.
1945 – 1954 Die
Nachkriegszeit bis zur Währungsreform waren für Franz Hofbauer, wie
für alle deutschen Kriegsheimkehrer besonders schwierig. Die amerikanischen
Truppen beschlagnahmten den bestehenden Betrieb und errichteten in ihm
eine Bäckerei.
Mit Autos auf öffentlichen Straßen durften sowieso nur wenige lebenswichtige
Betriebe fahren, die für das Nummernschild einen eigenen roten Winkel
erhielten. Mit einem Holzgaser-Opel-Blitz wurden mangels Eisenbahn-Transportmöglichkeit die noch schwerlich lieferbaren Ersatzteile von Hofbauer aus Rüsselsheim geholt.
Als erstes Nachkriegsfahrzeug bauten die Opel-Werke von 1946 – 1947 den 11/2-Tonnen-Blitz. Dieser LKW konnte nur mit Bezugsschein und „Eisenscheinen“ an Leute, die gute Verbindungen oder wirklich lebensnotwendige Betriebe hatten, verkauft werden.
1948 Gleich
nach der Währungsreform im Jahr 1948, wurde wieder der 1,5l-Opel-Olympia
verkauft, jedoch nur gegen gute DM. Das Automobilgeschäft lief langsam
wieder an, die Hungerjahre waren überstanden. Für Hofbauer galt das Ziel: ES MUSS WEITERGEHEN!
1950 Da die Hellkellerräume nicht mehr den Gegebenheiten entsprachen, ging er erneut auf Grundstückssuche und kaufte schliesslich im Jahr 1950 das heutige Gelände an der Neuburger Strasse.
1955 Trotz
schwieriger Finanzierung vom Bauvorhaben konnten im Jahre 1955 die neuen
modernen Räume bezogen werden. Dieser Betrieb war einer der ersten,
der Abseits vom Stadtrand errichtet wurde. Die zwischenzeitliche Entwicklung
Passaus im Südwesten entschädigten Hofbauer für das damalige Risiko. Die Motorisierung ging mit Riesenschritten weiter, sodass die neuen Bauten schon bald zu klein wurden. So musste die bestehende Werkstatt angebaut und das Ersatzteillager durch An- und Aufbau eines Stockwerkes wesentlich vergrössert werden.
Die
Immer mehr Menschen fuhren Opel, so dass es sich als notwendig erwies,
an wichtigen Aussenbezirken Zweigstellen zu errichten. So
entstanden 1960 in Vilshofen und 1964 in Zwiesel Filialbetriebe. Dies alles geschah zum Vorteil des Opel-Fahrers, dem dadurch die weiten Anfahrtswege zum Hauptbetrieb Passau erspart blieben.
1965 – 1966 Im Jahr 1965/66 wurde aufgrund des umfangreichen Autohandels der heutige Auto-Supermarkt gebaut. Dieser grosszügige, 3-stöckige Ausstellungsbau, mit einer Werkstatt für Gebraucht- und Neuwagen-Ablieferungen, war einer der ersten Grossaustellungsräume in Bayern.
1971 – 1973 1971
– 1972 vergrösserte Hofbauer diesen Ausstellungsraum, um Platz für weitere
50 Wagen zu schaffen. 1972 wurde in Regen ein grosser moderner Zweigbetrieb
eröffnet. Mit diesen Neubauten, den Neu- und Gebrauchtwagenhallen, sowie den umfangreichen Werkstatt-, Lager- und Büroräumen ist die Firma Franz Hofbauer bis in die heutige Zeit der grösste Opel-Vertragshändler im niederbayerischen Raum.
1977
begann Franz Hofbauer jun. - heute ist er der Senior - im väterlichen
Betrieb seine Tätigkeit. Geboren 1950 als „waschechter“ Passauer hat
er nach dem Abitur und einem eineinhalbjährigen
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Franz Hofbauer Automobile
GmbH & Co. KG | Neuburger Str. 141-143 | 94036 Passau | Tel. +49
(0) 851 / 7007 - 0 | Hofbauer - seit 100
Jahren |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||